Geschichte

Von 1920-1981 war das heutige Paradiesli die erste KVZ-Filiale (Konsumverein Zürich). Als deren Schliessung drohte, wurden vergeblich innert kürzester Zeit ca. 250 Unterschriften gegen die Schliessung gesammelt. Ende 1981 schliesst die KVZ-Filiale. Am 10. Februar 1982 wird die Genossenschaft pro Quartierladen gegründet. Mit einem schmalen Anfangskapital startet am 2. März 1982 der Egglade. Mitte der 80er Jahre erlebt der Egglade einen Richtungswechsel. Aus dem genossenschaftlich geführten Laden wird ein reines Frauenprojekt, bleibt jedoch genossenschaftlich organisiert. Die Statuten lassen ab 1986 nur noch Frauen als Mitarbeitende zu.

Das Paradiesli wird 1990 ins Leben gerufen. Damals noch pa.radiesli genannt. Die Türen öffneten am 11. August 1990. Das Sortiment bestand neu aus biologischen und regionalen Köstlichkeiten. Es folgten bewegte Jahre und grosser Einsatz von vielen Mitarbeitenden.

An der Generalversammlung vom 29. Juni 1999 wurden die Statuten geändert und der jetzige Name Paradiesli entstand. Die Formulierung „ausschliesslich Frauen anzustellen“ wurde in „vorzugsweise Frauen anzustellen“ geändert.

Zunehmende finanzielle Schwierigkeiten, wie sie viele kleine Quartierläden ereilen, zwangen die Genossenschaft, 2012 nach Lösungen zu suchen, um den Laden zu retten. An der Generalversammlung vom 7. Mai 2013 haben die Genossenschaftsmitglieder einem Kooperationsvertrag mit BachserMärt GmbH zugestimmt. Am 1. Juli 2013 hat BachserMärt Paradiesli den Ladenbetrieb operativ übernommen, die Genossenschaft ermöglicht den Fortbestand mit ihrem Engagement.

Link zum Sozialarchiv-Eintrag der Genossenschaft Paradiesli